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Fachhochschule Erfurt
Fakultät Gebäudetechnik und Informatik
Fachrichtung Angewandte Informatik
Altonaer Straße 25
99085 Erfurt

Teilnahme und Präsentation des Projektes Mokitul beim Thüringer eTeach-Netzwerktreffen

Rückblick auf drei Tage "Erkundung von Zwischenräumen" auf der Konferenz "Spacing – Lernen zwischen Räumen."

Foto: Julia Schöffel

An drei intensiven Tage widmet sich auch Mitarbeiter unseres Projekts Mokitol dem Thema: reale, virtuelle und hybride Lehr- und Lernräume. 
Was bleibt davon als Handlungsrichtung, um den Wandlungsprozess an Hochschulen voranzugehen? 

Der erste Teil der Tagung befasste sich umfassend mit der Frage, was Lehr- und Lernräume brauchen, um eine produktive (gemeinsame) Zeit zu haben.

Aus den Impulsen und Diskussionen lassen sich dazu zentrale Kriterien ableiten: Sie sollten flexibel und wandelbar sein, Bewegung erlauben, Kooperation und Interdisziplinarität unterstützen und sinnliche Aspekte (Materialität, Licht, Akustik) im Zusammenspiel mit Technik und Didaktik berücksichtigen. Lernräume werden damit zu aktiven Mitgestaltern des Lernens – barrierefrei, technisch zuverlässig, zukunftsorientiert und ressourcenschonend. 

Der zweite Teil der Konferenz legte den Fokus stärker auf den Einsatz medienbereicherter Technologien und die Frage, wie wir Räume schaffen können, in denen Studierende KI nicht nur nutzen, sondern verstehen, hinterfragen und mitgestalten. 
Aus den Keynotes  Impulse mit, dass wir aktive Gestalter*innen unserer Zukunft sind und der souveräne Einsatz von KI nur gelingt, wenn wir kritisch bleiben, Outputs stets hinterfragen und einen transparenten Umgang fördern.

Dabei wurde auch eines klar: Das Kompetenzgerüst, das Studierende für die zukünftige Arbeitswelt brauchen, liegt vor allem in den Zwischenräumen verborgen. Dort, wo Begegnungen stattfinden, Experimentierräume geschaffen werden und eine Fehlerkultur gelebt wird. In diesen Zwischenräumen liegt viel Potenzial für Neues, denn Lernen geschieht zwischen Menschen, Ideen und zunehmend auch zwischen Mensch und Maschine. Insgesamt zeigte die Konferenz, dass Lernräume wichtige Lernbegleiter sind. Sie formen Lehre und Lernen, eröffnen Kreativität, Reflexion und Gemeinschaft. Hochschulen sind gefordert, diese Räume bewusst flexibel, inklusiv und zukunftsfähig zu gestalten.