Prof. Dr. Oksana Arnold

Professur Theoretische Informatik / Künstliche Intelligenz

Lehre

Lehre

1. FS BA:Theoretische Informatik 1 (Pflicht alle)
1. FS BA:Theoretische Informatik 2 (Pflicht alle)
4. FS BA:Praxiswerkstatt "Angewandte Informatik 4 Kids und KinderKult" (Wahl)
6. FS BA:Einführung in die Künstliche Intelligenz (Wahl)
1. FS MA:Projektmanagement (Pflicht alle)
1. FS MA:

Lernende Systeme (Profillinie "Intelligente und vernetzte Systeme")
übernommen durch: Prof. Dr. Klaus P. Jantke

2.FS MA:Robotik (Profillinie "Intelligente und vernetzte Systeme")
4.FS BA (PdK):Forschungswerkstätten "Aktive Medienarbeit mit Kindern" (Wahl)

Vita

Vita

seit 2010Fachhochschule ErfurtProfessorin für Theoretische Informatik und Künstliche Intelligenz
 

2010 bis
1997

IBM Deutschland GmbHArchitektin, Projektmanagerin, Programmanagerin,
Abteilungsleiterin mit Personalverantwortung
IT-Architektin für RADIUS-Anwendungen; Projektmanagerin für web-basierte Anwendungsentwicklung; Programmanagerin für Anwendungsentwicklung in IP-Netzen; Programmanagerin für das Überführen von Geschäftsprozessen auf SOA-Implementierungen; Expertin für das Aufsetzen von Programm-Organisationen
 
1997 bis
1995
Universität Leipzig,
Fakultät Wirtschaftsinformatik
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Mitarbeiterin und Projektteamleiterin für ein DFG-Forschungsprojekt; Seminarleiterin für Projektmanagement und LISP
 
1995 bis
1990
TH Leipzig,
Fakultät IMN

Forschungsstudentin, wissenschaftliche Mitarbeiterin
Mitarbeiterin eines BMBF-Forschungsprojektes; Seminarleiterin für „Fuzzy Control“ und KI-Problemlösungstechniken; Dissertation auf dem Gebiet der Informatik (spez. der Künstlichen Intelligenz)

Ausbildung
 

1996Dr.-Ing. in Informatik
TH Leipzig, Deutschland
Titel der Doktorarbeit: Die Therapiesteuerungskomponente einer wissensbasierten Systemarchitektur für Aufgaben der Prozessführung
 
1990Dipl.-Ing. in Technische Kybernetik und Automatisierungstechnik
TH Leipzig, Deutschland
 
Titel der Diplomarbeit: Kopplung von Produktionsregelinterpretern mit Schlussfolgerungsverwaltungssystemen
1986Abitur und ElektronikfacharbeiterVEB RFT Nachrichtenelektronik „Albert Norden“, Leipzig, Deutschland

 

Zertifizierungen
 

  • IBM Executive PM certified, IBM PM Certification Board (PM/COE)
  • IBM Senior PM certified, IBM PM Certification Board (PM/COE)
  • PMP certified (Project Management Institute)

 

Preise
 

  • Global Services PM Excellence Award 2002,
    IBM PM Center of Excellence (PM/COE)
  • Dissertationspreis 1997,
    Arbeitsgemeinschaft der deutschen KI-Institute

 

Die etwas andere Vita - Fragen und Antworten

 

Was begeistert mich an meiner jetzigen Arbeit?

  • das Arbeiten mit jungen, aufgeschlossenen Menschen, denen man eigene Erfahrungen und Erkenntnisse sowie die Methoden- und Erkenntniswelt der Theoretischen Informatik und der Künstlichen Intelligenz für ihre berufliche Praxis näher bringen kann
  • das Experimentieren mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und das Bauen von Softwaresystemen
  • die Möglichkeit, eigenen Ideen nachzugehen und diese gemeinsam mit interessierten Studierenden und Praxispartnern auch Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen.

 

Was ist anders, als ich es erwartet hatte?

  • die semesterfreie Zeit und der Vorbereitungsaufwand für Lehrveranstaltungen

 

Welchen Ratschlag kann ich Jugendlichen geben, die sich für meinen Beruf interessieren?

InformatikerIn ist ein toller Beruf – für mich einfach der beste. Er ist vielseitig, entwickelt sich immer weiter und man sieht am Ende des Tages meist ein Ergebnis, das einen mit Stolz und Freude erfüllen kann. Will man erfolgreich in diesem Beruf sein, muss man

  • sich für Technik begeistern und immer neugierig bleiben;
  • sich auf unterschiedliche Anwendungsbereiche und deren Begrifflichkeit einlassen, diese verstehen wollen;
  • sich auf ein lebenslanges Lernen einstellen und daran Freude haben;
  • die Zielstrebigkeit und den Spaß verspüren, knifflige Aufgaben durch eigene Ideen zu lösen;
  • den Willen und die Kraft haben, nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben, sondern Dinge zu Ende zu denken.

Dabei kann man alles lernen – nur Kompliziertes verstehen zu WOLLEN, ist eine echte Voraussetzung.

 

Gab es Hindernisse auf meinem bisherigen Weg?

Das ist keine einfache Frage und so ist auch die Antwort kompliziert, denn was sind Hindernisse auf einem Weg?

  1. Steine, Probleme, Herausforderungen, Aufgaben, die man mit großer Anstrengung, viel Zeit, Geschick und Zielstrebigkeit überwunden hat bzw. die man aus dem Weg räumen konnte;
  2. Zwänge, Rahmenbedingungen, die so stark waren, dass sich der eigene Weg gekrümmt hat, um sie zu umgehen. …aber sind es dann noch Hindernisse auf dem Weg? – eine schon fast philosophische Frage.

Beides gab es. Hindernisse vom Typ 2 haben mich nach Frankfurt am Main und nach Erfurt getragen; wobei beide Stationen mein Leben stark bereichert und geprägt haben. Hindernisse vom Typ 1 sind alltäglich. Ich habe fast den Eindruck, ich zieh‘ sie magisch an. Manche Herausforderung ist so groß, dass man glaubt, daran zu zerbrechen …und doch geht es weiter, meist mit neuen Reserven, neuen Ideen. Das Meistern am Ende stärkt die Persönlichkeit und treibt zu neuen Horizonten. Diese Erkenntnis möchte ich gern auch an die nächste Generation weitergeben. Sie ist wichtiger, als jeder Wissensbaustein und kann helfen, alle Wissensbausteine mit Elan zu erobern.

Bachelor & Master Arbeiten

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