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Forschungsprojekt ODIN: Outstanding Paper Award auf der e-Society 2017

Präsentation des Papers durch Sebastian Drefahl (Foto: Erika Quintero)

Auszug des Papers (Scan: Oksana Arnold)

Urkunde zur wissenschaftlichen Auszeichnung (Scan: ADICOM Software GmbH)

Erfreuliche Nachrichten brachte Sebastian Drefahl, ADICOM Software GmbH, Weimar, kurz vor Ostern aus Budapest mit. Dort fand vom 10.04. bis 12.04.2017 die diesjährige internationale e-Society-Konferenz statt. Sie steht in einer langen Tradition und war bereits die 15. ihrer Art. Die Konferenzserie beschäftigt sich mit allen technischen und nicht-technischen Herausforderungen der digitalen Informationsgesellschaft. Im Call for Papers auf esociety-conf.org heißt es dazu: " Broad areas of interest are eSociety and Digital Divide, eBusiness / eCommerce, eLearning, New Media and E-Society, Digital Services in eSociety, eGovernment / eGovernance, eHealth, Information Systems, and Information Management." Der aus dem Forschungsprojekt ODIN in Zusammenarbeit der Teilprojekte BALDUR und KVASIR entstandene Beitrag mit dem Titel "Co-operative Knowledge Discovery based on Meme Media, Natural Language Processing and Theory of Mind Modeling and Induction" erhielt den Outstanding Paper Award 2017, eine Auszeichnung, auf die alle Autoren sehr stolz sind; denn sie zeugt davon, dass die Ergebnisse unseres Projektes auch im Kontext der internationalen Forschung zur Spitzenklasse gehören (ADICOM-Pressemeldung).

In der Publikation geht es um die Interpretation von Wirtschafts­daten mit Hilfe intelligenter Assistenzsysteme. Es wird ein Konzept auf Basis der Webble-Technologie (WWS-2013, WWS-2016) vorgestellt, um eine operationalisierbare Semantik von natürlich-sprachlichen Notizen in Form von logischen Formeln zu lernen. Die Lernstrategie arbeitet nach dem Konzept "Identification by Enumeration", einem Ansatz aus der Induktiven Inferenz. Um Hypothesen, d.h. prädikatenlogische Formeln, die mit einer natürlich-sprachlichen Formulierung iterativ assoziiert werden, zu überprüfen, werden die annotierten Wirtschaftsdaten betrachteter und gespeicherter Charts verarbeitet.

ODIN ist ein Verbundprojekt in der Förderrichtlinie WK Potenzial des BMBF, Kennziffer  03PSWKP, das durch den Projektträger Jülich betreut und durch die FH Erfurt koordiniert wird. ODIN steht für Open Data Innovation und zielt auf Werkzeuge, um verfügbare Daten für neue, Mehrwert generierende Anwendungen zu analysieren, zu visualisieren und zu explorieren. Partner sind neben der FH Erfurt mit dem Teilprojekt KVASIR und der ADICOM Software GmbH in Weimar mit dem Teilprojekt BALDUR auch die Firma incowia GmbH in Ilmenau mit dem Teilprojekt THOR und die Hochschule Hof mit dem Teilprojekt HEIMDALL. ODIN läuft von 10/2016 bis 03/2018. Das Teil­projekt KVASIR bringt vor allem die Aufbereitung natürlich-sprachlicher Texte in die Verbundforschung ein und wird von einem sehr engagierten Projektteam bestehend aus Frau Katharina Fink, Frau Tanja Möller, Herrn Rico Gottwalt und Frau Valeriia Troshkova bearbeitet. Auch für Studierende, die ihre Master- und Bachelorarbeit im Kontext des Forschungsprojektes realisieren, ist die Teamarbeit motivierend und bereichernd. "Es macht richtig Spaß, mit einem solchen Projektteam zu arbeiten", konstatierte die Projektleiterin Prof. Dr.-Ing. Oksana Arnold kürzlich. Mit jeder internen und externen Diskussion in den Stäben Anwendung und Forschung entstehen neue Ideen für interessante studiums­begleitende Projekt- und Abschlussarbeiten. Das ist ein wesentlicher Mehrwert, den die Fachrichtung Angewandte Informatik aus den Gebieten Theoretische Informatik und Künstliche Intelligenz der FH Erfurt in die praxisnahe Forschungsarbeit einbringen kann.

Bei Fragen zu und Interesse an Projekt- und Abschlussarbeiten sowie zu und an Forschungsaufträgen können Sie sich an Frau Prof. Dr.-Ing. Oksana Arnold, eMail: oksana.arnold[at]fh-erfurt.de, Tel.: 0361 6700 952 oder an das Sekretariat Frau Andrea Schulze, eMail: informatik[at]fh-erfurt.de, Tel.: 0361 6700-642 wenden.