Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Evaluation von Verfahren zur Objekterkennung und zum Objekttracking im Kontext autarker XR-Systeme, insbesondere für Virtual-Reality-
Anwendungen. Ziel ist es, geeignete Trackingansätze für die Interaktion mit beweglichen physischen Objekten unter den spezifischen Einschränkungen mobiler XR-Hardware zu identifizieren.
Hierzu werden zunächst die theoretischen Grundlagen von Objekterkennung und -tracking sowie die besonderen Anforderungen autarker XR-Systeme analysiert. Darauf aufbauend erfolgt
eine systematische Betrachtung des Stands der Technik, einschließlich markerbasierter, featurebasierter, modellbasierter sowie Deep-Learning-basierter Verfahren.
Im weiteren Verlauf der Arbeit werden relevante Anwendungsszenarien untersucht und daraus konkrete Anforderungen an Trackingverfahren abgeleitet. Auf Basis definierter Evaluationskriterien werden ausgewählte Ansätze praktisch implementiert und in Form von Prototypenin einer XR-Umgebung getestet. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf Genauigkeit, Robustheit, Echtzeitfähigkeit sowie dem Implementierungsaufwand.
Die Ergebnisse zeigen, dass markerbasierte Verfahren eine hohe Stabilität und Genauigkeit bieten, jedoch einen erhöhten Vorbereitungsaufwand erfordern. Markerlose Ansätze, insbesondere
Deep-Learning-basierte Verfahren, ermöglichen eine flexiblere Anwendung, sind jedoch stärker durch die begrenzten Ressourcen autarker XR-Systeme eingeschränkt.
Abschließend werden Handlungsempfehlungen für die Auswahl geeigneter Trackingverfahren gegeben sowie Potenziale für zukünftige Entwicklungen im Bereich XR aufgezeigt.

